Automatischer Steuer-Informationsaustausch

Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz

Bild: Automatischer Steuer-Informationsaustausch

Ab dem 1. Januar 2016 muss Ihre Sparkasse Ihre steuerliche Ansässigkeit erheben, wenn Sie ein Konto eröffnen. Bei im Ausland Steuerpflichtigen erfolgt dann eine Kontrollmitteilung an die deutschen Finanzbehörden.

 
 
  • Grundlage hierfür sind das „Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz“ und die „FATCA-USA-Umsetzungsverordnung“.
  • Diese gelten für natürliche Personen und für Rechtsträger, also Kapitalgesellschaften, andere juristische Personen und Personengesellschaften.
  • Die Prüfung bestehender Konten basiert im Wesentlichen auf Informationen, die der Kontoinhaber bei der Kontoeröffnung oder im Laufe der Geschäftsbeziehung gegeben hat.
  • Sie werden um weitere Angaben gebeten, falls die Sparkasse Ihre steuerliche Ansässigkeit nicht eindeutig feststellen kann.
  • Die Erhebung wird mit Hilfe einer Selbstauskunft des Kontoinhabers durchgeführt.
  • Aufgrund unterschiedlicher Daten für das Inkrafttreten der „FATCA-USA-Umsetzungs-verordnung“ (1. Juli 2014) und des „Finanzkonten-Informationsaustauschgesetzes“ (1. Januar 2016) kann es vorkommen, dass Sie erneut um eine Selbstauskunft gebeten werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Finanzen (BMF).

 
 
 
 
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